Robert von Olberg

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von Olberg auf der Landesdeligiertenkonferenz, Foto: patroering.de

Politisches

In die SPD bin ich schon mit 14 Jahren eingetreten. Politik war und ist in meiner Familie immer ein wichtiges Thema. Ich erinnere mich noch gut, wie mich meine Eltern schon als Kind an Wahlabenden mit ins Rathaus genommen haben, um dort die Stimmenauszählung zu verfolgen. Später habe ich mich dann in der Schülervertretung engagiert und bin so auf die Jusos und die SPD aufmerksam geworden. Damals dominierten die PISA-Studien die Debatten und mir wurde klar: Längeres gemeinsames Lernen ist ein Schlüssel dazu, dass die Herkunft eines Menschen nicht über seinen Erfolg in Schule, Ausbildung oder Studium entscheidet. Und weil sich die Sozialdemokratie Chancengleichheit so groß auf ihre Fahnen geschrieben hat, ist sie meine politische Heimat geworden.

Nachdem ich mich lange bei den Jusos Münster engagiert habe und von 2008 bis 2010 auch ihr Sprecher war, hatte ich 2009 die Gelegenheit, erstmals für den Rat der Stadt Münster zu kandidieren. In die Ratsarbeit konnte ich schon vorher einige Zeit als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule und Weiterbildung hineinschnuppern. Auch wenn es mir 2009 nicht gelang, das Direktmandat im Geistviertel zu erringen, so konnte ich doch über die Liste in den Rat einziehen. Dort gehörten dann fünf Jahre lang neben der Schulpolitik vor allem die Kulturpolitik und die Mitarbeit im Integrationsrat zu meinen Schwerpunkten. 2014 wählten mich die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Geist-Pluggendorf dann erneut in den Rat – diesmal direkt. Von 2013 bis 2015 war ich stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat. Als schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion ist es bis heute die Bildungspolitik, die mich neben der Wahlkreisarbeit im Rat am meisten beschäftigt. Darüber hinaus wurde ich 2014 vom Rat der Stadt Münster in den Regionalrat Münster – den früheren Bezirksplanungsrat für das Münsterland – entsandt.

Neben der kommunalpolitischen Arbeit habe ich mich immer auch in der Parteiarbeit der SPD Münster engagiert. Mir ist es wichtig, dass unsere Partei eine Partei zum Mitmachen ist, in der sich viele Mitglieder gerne einbringen. Zudem wollen wir uns als SPD Münster einmischen in die Debatten, die die SPD auch auf überregionaler Ebene führt. Von 2011 bis 2015 war ich stellvertretender Vorsitzender der SPD Münster. Seit April 2015 bin ich ihr Vorsitzender.